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Vatikan verkauft „Die Satanische Bibel“

Ob Kokslieferungen aus Südamerika, Sex mit Minderjährigen, Vertuschung von Missbrauch oder Satanismus in Reinform: der Vatikan weis wie man Schlagzeilen schreibt.

Da mutet es fast schon nebensächlich an, dass der Vatikan, beziehungsweise sein Finanz- und Firmennetzwerk, auch „Die Satanische Bibel“ – das Grundlagenwerk der Church of Satan – verkauft.

Die Verlagsgruppe Weltbild gehörte bis Juli 2014 zu 100 Prozent der römisch-katholischen Kirche in Deutschland und zählt heute im Buchhandel und Online-Buchhandel zu den Marktführern in Deutschland, wird aber in Insolvenz verwaltet. Im Zuge dessen hat das Finanzunternehmen Droege International Group 60 Prozent der Unternehmensanteil erworben. Ein Marktführer mit Insolvenzverfahren? Die neue Steuersparmethode?

 

Was ist Satanismus? Eine Ansicht von Alexander Wagandt

Diese Website soll vorrangig die Inhalte der satanischen Bibel beleuchten. Aber auch Die Satanische Bibel an sich, und ihr Umfeld, muss betrachtet werden.

Wenn Die Satanische Bibel, bzw. Anton Szandor LaVeyden, den, seiner Meinung nach „wahren“,  Satanismus propagieren will, muss natürlich auch dies betrachtet werden. Was ist „wahrer“ Satanismus? Was will „wahrer Satanismus“ sein? Was ist Satanismus? Was Neosatanismus? Was ist lächerlich?

Um Die Satanische Bibel also überhaupt erst verstehen zu können, ist es wichtig, das Schlagwort „Satanismus“ auch wirklich umfassend zu beleuchten und zu reflektieren – und nicht nur ein Buch eines Mannes.

Bei Youtube findet sich ein Video mit Jo Conrad und Alexander Wagandt. Die Aussagen Wagandts, welche dem Satanismus eine grundlegende Struktur verleihen wollen, finde ich durchaus hörens- und bedenkenswert.  Auch wenn wir glauben schon alles gehört und verstanden zu haben: manchmal tut eine Erinnerung oder neue Betrachtung Not.